Fotografen und ihre Eigenarten

Der 30.07.2008 war mal wieder ein lustiger Tag, bzw. der Abend war lustig. Hamburg hat wieder Besuch von der Queen Mary 2 erhalten. Anlässlich der Cruise Days sollte der Hafen in ein kühles blau getaucht werden.  Nun ja, blau war es an einigen Stellen. Da habe ich mir mehr erwartet. Die Queen Mary 2 zog neben vielen schaulustigen Besuchern auch viele Fotografen an. Da ich gern fotografiere zog es auch mich in den Hamburger Hafen. Ich schaute mir ein paar mögliche Stellen an und entschied mich für das südliche Elbufer an der Afrikastraße. Als ich eintraf hatten sich schon einige Fotografen mit ihrer Ausrüstung positioniert. Ich reihte mich brav in zweiter Reihe ein und baute mein Stativ und Kamera auf. Der Platz füllte sich mehr und mehr und die guten Plätze waren vergeben. Die ersten Bilder wurden gemacht und die Fotografen fachsimpelten was das Zeug hielt.

Plötzlich wurde die Idylle durch einen unglaublichen Vorfall gestört. Es traute sich tatsächlich jemand VOR die erste Reihe zu treten und dort ein Foto zu machen! Nach der ersten Schocksekunde wurde diesem Rebell klar gemacht das diese Idee keine gute war. Oh, oh der Arme… da können Fotografen wirklich böse werden. Er zog sich zurück und motzte so vor sich hin.

Es kam aber noch besser! Dieser Rebell stellte sich wenig später in die vierte Reihe und bereitete seinen nächsten Klou vor. Gegen 21:30 Uhr war es schon recht dunkel. Die kleine Kompakt-Kamera hatte tatsächlich noch einen analogen Film! Wo kann man diese Filme noch kaufen?  Also neuen Film eingelegt und… BLITZ. Da ich in jetzt bereits der dritten Reihe stand (ich habe ein sehr großes Stativ) konnte ich die Kollegen von der Foto-Front bewundern, wie sich alle nach hinten umdrehten um sehr ungläubig nach der Quelle dieses Blitzes Ausschau zu halten. Der schon wieder… Gut das es kein Gewitter war. ;-)

Alle fragten sich was er wohl mit diesem Superblitz auf das Bild bekommen hat? Die Büsche? Ein paar Steine? Die Queen Mary 2 war es bestimmt nicht, die befand sich mindestens 250 Meter entfernt. Er fragte sich auch ständig ob die Bilder was geworden sind… Es gab in den Reihen vor ihm einige Leute die auf diese Frage bereits eine Antwort hatten. Ab diesem Zeitpunkt wurde es ruhig in der vierten Reihe und die Reihen eins bis drei haben sich mit einem lächeln wieder mit dem Motiv und ihren Kameras beschäftigt.

mfg Aven

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  1. Lektüre-Empfehlungen nach dem Urlaubsende | DOSENFISCHER — Montag 18. August 2008 @ 13:53

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